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Die Schule der Zukunft gemeinsam neu gestalten

Erfahrungsbericht: Einwöchige Gruppenarbeit zum Thema "Schule der Zukunft" 

(Alex R., 8c) 

Aufgrund des Angebots, das Herr Friedrichs mir unterbreitete, meldete ich mich für die Zukunftswerkstatt 2024 in Marzahn-Hellersdorf an, um die zukünftige Art von Schule und Lernumfeld mit anderen zu diskutieren und eventuell zu verbessern. Als meine Anmeldung schließlich angenommen wurde, traf ich mich am Montag mit Schüler*innen aus anderen Schulen im Lernzentrum Helliwood. 

Die Projektwoche begann mit der Bildung unserer Gruppen. Wir wurden in drei Dreiergruppen eingeteilt, bestehend aus Schüler*innen verschiedener Schulen und Klassenstufen (6 bis 9). Es war spannend, neue Gesichter kennenzulernen und zu sehen, wie unterschiedlich wir alle waren. Unsere erste Aufgabe bestand darin, einen Minecraft-Server zu erstellen, auf dem wir unsere Vorstellung von der „Schule der Zukunft“ bauen sollten. 

Gemeinsam diskutierten wir, wie eine einladende Schule aussehen könnte. Besonders wichtig waren uns dabei Licht, Offenheit und das Design des Schulgebäudes. Wir entschieden uns für große Fenster, um viel natürliches Licht hereinzulassen, und offene Räume, die zum Lernen und Entspannen einladen sollten. Unsere Vision nahm langsam Gestalt an, und es war beeindruckend zu sehen, wie gut wir als Team zusammenarbeiteten. 

Am Dienstag stand die Arbeit an unserer Power-Point-Präsentation auf dem Plan, die wir am Freitag vorstellen sollten. Wir teilten die Aufgaben auf: Einige von uns kümmerten sich um die Struktur und das Design der Präsentation, während andere die Inhalte recherchierten und ausarbeiteten. Es war wichtig, dass unsere Präsentation nicht nur informativ, sondern auch ansprechend war. Besonders viel Zeit verbrachten wir damit, unsere Ideen für die Schule der Zukunft klar und verständlich darzustellen. 

Der Mittwoch war dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Wir überlegten, wie unsere Schule der Zukunft umweltfreundlich gestaltet werden könnte. Dazu gehörten Solarpaneele auf dem Dach, grüne Klassenzimmer mit Pflanzen zur Verbesserung der Luftqualität und ein Schulgarten, in dem Schüler*innen lernen konnten, wie man Gemüse anbaut. Diese Ideen integrierten wir sowohl in unseren Minecraft-Entwurf als auch in die PowerPoint-Präsentation. Es war spannend zu sehen, wie unsere Vision einer nachhaltigen Schule immer konkreter wurde. 

Am Donnerstag widmeten wir uns dem Thema Inklusion. Wir überlegten, wie unsere Schule der Zukunft allen Schüler*innen, unabhängig von ihren individuellen Bedürfnissen, gerecht werden könnte. Wir planten barrierefreie Zugänge, spezielle Lernräume und ein inklusives Freizeitangebot. Auch diese Aspekte fanden ihren Platz in unserer Minecraft-Welt und der Präsentation. 

Der Rest des Tages war für die letzten Arbeiten an unserer PowerPoint-Präsentation und dem Minecraft-Server reserviert. Wir überprüften alles noch einmal, korrigierten Fehler und bereiteten uns auf die Präsentation am Freitag vor. Die Zusammenarbeit lief reibungslos, und ich war stolz darauf, wie gut wir uns als Gruppe organisiert hatten. 

Am Freitag war der große Tag gekommen: Unsere Präsentation im Rathaus von Hellersdorf stand an. Schon früh am Morgen trafen wir uns, um gemeinsam die letzten Vorbereitungen zu treffen und sicherzustellen, dass alles reibungslos ablief. Die Nervosität war spürbar, aber auch die Vorfreude, unsere Arbeit einem größeren Publikum vorzustellen. 

Im Rathaus angekommen, waren wir beeindruckt von der Größe des Veranstaltungssaals und der Anzahl der Zuhörer*innen. Es waren nicht nur Lehrer*innen und Eltern anwesend, sondern auch Vertreter*innen verschiedener Bildungseinrichtungen. Jede Gruppe hatte die Gelegenheit, ihre Vision der „Schule der Zukunft“ vorzustellen. Unsere Power-Point-Präsentation lief ohne Probleme und wir konnten unsere Ideen überzeugend darstellen. Auch die Visualisierung unserer Schule im Minecraft-Server fand großen Anklang und erntete Applaus. 

Nach jeder Präsentation gab es eine kurze Fragerunde, in der wir unser Konzept weiter erläutern konnten. Die positive Rückmeldung und das Interesse der Anwesenden an unseren Ideen waren eine große Motivation und Bestätigung für die harte Arbeit der vergangenen Woche. 

Am Ende des Tages waren wir erschöpft, aber stolz auf das, was wir erreicht hatten. Die Präsentation im Rathaus war ein krönender Abschluss dieser intensiven und lehrreichen Woche. Wir verließen den Saal mit dem Gefühl, einen wertvollen Beitrag zur Diskussion über die Zukunft unserer Schulen geleistet zu haben und voller neuer Inspirationen für zukünftige Projekte. 

Die Woche war eine wertvolle Erfahrung. Wir haben nicht nur viel über das Thema „Schule der Zukunft“ gelernt sondern auch über Teamarbeit und kreative Problemlösung. Es war inspirierend, mit Schüler*innen aus anderen Schulen zusammenzuarbeiten und zu sehen, wie unsere unterschiedlichen Ideen zu einem gemeinsamen Projekt verschmolzen. Am Ende der Woche hatten wir nicht nur eine detaillierte Vorstellung unserer Traumschule, sondern auch neue Freundschaften und eine Menge neuer Erkenntnisse gewonnen. 

 

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