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Museen sind gar nicht so langweilig!

von M. Stier

Die Klasse 6a besuchte im Laufe eines Jahres alle staatlichen Museen auf der Museumsinsel – und bewies bis zum Schluss Freude und Interesse. Denn diese waren allesamt spannende Reisen in die Vergangenheit.

Im Neuen Museum, in dem sich auch die Ägyptische Sammlung befindet, entdeckten wir unter anderem Mumien, übrigens nicht nur von Menschen, sondern auch von Katzen. Im Alten Museum führte uns ein Guide, Herr Petras, der wunderbar erzählen konnte und uns so die Antike näherbrachte. Er begleitete uns ebenfalls im Bode-Museum – dort lag auch ein Skizzenblock für uns bereit, in dem viele von uns heute noch immer zeichnen und der auch dort gleich zum Einsatz kam.

Das Pergamon-Museum beeindruckte uns mit dem Markttor von Milet und der Prozessionsstraße von Babylon. Den Pergamon-Altar selbst konnten wir nicht sehen, weil er noch restauriert wird, aber dafür waren wir bereits beim Panorama-Bild von Asisi – eine absolute Empfehlung für alle.

In der Alten Nationalgalerie sahen wir Bilder verschiedener Kunstepochen des 19. Jahrhunderts, die kurz und hervorragend verständlich mit dem Audio-Guide erklärt wurden. Im Ethnologischen Museum merkten wir wieder einmal, wie viel vom Führer abhängt – wir hatten zwei völlig unterschiedliche Führungen – aber beide waren ausgezeichnet. Die eine Gruppe erfuhr viel über die alten Schiffe aus Ozeanien und beschäftigte sich intensiv mit dem Bereich zu Afrika. Die andere Gruppe erdachte selbst Geschichten, die Bezug zu Bildern aus Mittelamerika nahmen. Nun freuen wir uns noch auf das Musikinstrumenten-Museum. Dort soll es sogar möglich sein, selbst ein Instrument auszuprobieren. Aber dieses liegt am Potsdamer Platz und ist damit schon wieder eine ganz andere Geschichte.


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